2019-03-04 13:48
von Vera Kiebler

Fertigungslinien effizienter planen mit VR

VR bietet neue Möglichkeiten der intuitiven Projektierung und Realisierung eines Großprojektes

Die Planung von Anlagen hat sich zunehmend gewandelt. Aufgrund der stetig voranschreitenden Automatisierung der Fertigung werden heute statt Einzelmaschinen komplette Fertigungslinien seitens der Kunden nachgefragt.Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Flexibilität der End-of-Line und natürlich darin, die Linien passgenau auf die Produkte und räumlichen Gegebenheiten des Kunden anzupassen.

Diese Herausforderung wird bei der A+F, Spezialist für Sondermaschinenbau, im Dialog mit dem Kunden und abteilungsübergreifend gelöst. Zeitnahe Projektklärung und schnelle Reaktionszeiten lassen sich bei der Linienplanung nur durch den Einsatz moderner technischer Möglichkeiten realisieren. Im Zuge der stetig voranschreitenden Digitalisierung wurden bei der A+F bereits diverse Tools zur Prozessüberwachung und Steuerung, als auch zur Wartungs- und Bedienmöglichkeit entwickelt und erfolgreich bei zufriedenen Kunden platziert. Die Digitalisierung hat in allen Bereichen der Projektumsetzung Einzug gehalten, wobei die A+F bereits in der Planungsphase eng mit uns, vr-on, zusammen arbeitet um die VR Kollaborationsplattform STAGE in der Kundenkommunikation einzusetzen.

 

Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit zeigt die Nutzung der VR während der Planung eines Großprojektes in der Molkereiindustrie.

Durch die komplexe Peripherie und die räumliche Begrenztheit der Fertigungsstätten sind wohldurchdachte Layoutvorschläge seitens A+F gefordert, die den Grundstein der späteren Anlage bilden. In dem gezeigten Beispiel erstrecken sich die Maschinen bzw. die Verpackungslinien über drei Etagen der Fabrik. Die konventionellen 2D-Layoutzeichnungen bieten hierbei zwar eine erste gute Übersicht in jeder Ebene, jedoch erfordern diese Entwürfe spezifische Vorkenntnisse des Betrachters, um die abgebildeten Elemente erfassen zu können.

Mit der 3D-Umsetzung der Planung als VR Modell ist es möglich dem Kunden eine wirklichkeitsgetreue Darstellung der Anlagen zu liefern, wobei etwaige Fragen oder Änderungswünsche sofort diskutiert werden können. Im Fokus stehen dabei genau die Aspekte, für deren Klärung ohne diese Technologie, große Kapazitäten benötigt würden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Die Funktionsweisen und Abhängigkeiten einzelner Maschinen in der Linie, deren Schnittstellen und nicht zuletzt die ergonomischen Gesichtspunkte bezüglich der Bedienbarkeit, Bestückung und Wartung der Maschinen werden hier nicht nur visualisiert, sondern virtuell „erlebbar“ gemacht.

Etwaige Fragen oder Änderungswünsche können sofort in der Gruppe diskutiert werden. Varianten des Materialflusses können verglichen werden, Engpässe und Kollisionspunkte frühzeitig erkannt werden, Konstruktionsdetails geklärt werden. Änderungswünsche und Entscheidungen, die getroffen werden, können direkt in der VR Session am Objekt festgehalten werden.

Schon direkt zu Beginn des Projektes können Schwachstellen erkannt werden. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich Modifikationen noch ohne großen Kostenaufwand realisieren.

A+F nutzt STAGE nicht nur für die Abstimmung mit dem Kunden, sondern auch intern und fachübergreifend.

Das gesamte Engineering, sowohl das Mechanische als auch die elektrische Planung und die Entwicklung der Softwarekomponenten setzen diese Technologie zur schnellen Erfassung der spezifischen Anforderungen ein, die als Entscheidungsgrundlage während der jeweiligen Projektphasen dient.

Nicht zuletzt lässt sich die VR-Lösung STAGE neben den wirtschaftlichen Planungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auch für Schulungen an der Anlage einsetzen. Bediener oder der verantwortliche Projektingenieur müssen nicht mehr an der echten Maschine stehen. Ein leistungsstarker PC und eine handelsübliche VR-Brille sind ausreichend.

 

 

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